Sommerlager 2019 – Rückblick

Von admin, erschienen am 20. August 2019 in Allgemein

Hallo zusammen,

nun sind unsere zwei Wochen auch schon wieder vorbei. Auf unserer gemeinsamen Weltreise haben wir als Stamm sehr viele tolle Dinge gemeinsam erlebt.
Gestartet hat unsere Reise in Deutschland – beim Oktoberfest. Der Abend begann mit lecker Würschten, Kartoffelsalat, Krautsalat und Bretzeln.
Nachdem alle gestärkt waren, ging es mit dem Abendprogramm weiter. Dort wurden viele verschiedene Oktoberfestspielchen wie Maßheben gespielt. Anschließend haben wir den Abend bei etwas Oktoberfestpartymusik ausklingen lassen.
Die nächsten Tage ging es mit schönem Wetter weiter. Dort wurde der See – der direkt am Zeltplatz lag – von allen Kindern und auch Leitern gut genutzt. Die vom Stamm besorgten kleinen Boote für jede Stufe wurden direkt eingeweiht.
Am darauffolgenden Tag sind wir in Japan gelandet und haben lecker Reis mit süß-sauer Soße gegessen. Anschließend haben wir die alljährliche Lagertaufe durchgeführt. Passend zum Motto – Sumoringen auf eine Plane voll Seife und Farbe. Die Kinder sahen toll aus, wie kleine Farbkästen.
Die nächsten Tage verbrachten wir wieder wie gewohnt am Zeltplatz mit schönen Gesellschaftsspielen und abendlichen Lagerfeuer.
Am Mittwoch folgte dann das dritte Reiseziel und der somit nächste Mottotag. An diesem Tag landeten wir in Brasilien. In Brasilien haben wir eine tolle Karnevalsparty gefeiert, mit selbstgebastelten Masken und brasilianischer Musik.
Zwischen Brasilien und dem nächsten Mottotag lagen diesmal ein paar mehr Tage. Die Zeit nutzten die Kinder um mit dem Fahrrad nach Middleburg zu fahren und ihr Taschengeld auf den Kopf zu hauen. 
Und ehe man sich versah, war die erste Woche bereits vergangen. Über das Bergfestwochenende kamen fünf ehemalige Pfadfinder zu Besuch, um mit uns das Bergfest zu feiern.
Das Bergfest begann erst einmal etwas traurig mit dem Abschied eines Rovers – Jonas. Jonas macht jetzt ein einjähriges Auslandsjahr in Argentinien und hilft dort jungen Menschen.
Doch nachdem alle ihre Tränchen weggewischt haben, konnte die Party beginnen. Ganz unter dem Motto Spanien – Ballermann, haben alle Ihre Partyklamotten angezogen und die Party konnte steigen. Dank der vielen Vorbereitungen der Leiterrunde für das ausgiebige spanische Buffet, konnte schnell und zahlreich geschlemmt werden. Es gab alles was das Herz begehrt. Für die Spanienliebhaber Paella und für alle anderen noch zahlreiche leckere Köstlichkeiten aus aller Welt.

Nach dem Essen wurde zunächst mit alle Mann die Jurte neu aufgebaut, da ein starker Wind sie leider aus ihren Heringen herausgerissen hat.
Nachdem alle fleißig geholfen haben, konnte das Abendprogramm starten. Jede Gruppe hat über den Tag verteilt ein Partyspiel vorbereitet, welches die anderen Gruppen dann spielten. Da kann man sich vorstellen, dass die Stimmung immer besser wurde.
Dank der fleißigen Pfadis konnte an dem Abend ebenfalls die Lagerhochzeit stattfinden. Dieses Jahr hat es zwei Pfadis getroffen, die den ewigen Bund der Ehe eingingen. Toll!
Zum krönenden Abschluss gab es an dem Abend für alle Leiter und Kinder noch die Bergfestpakete ihrer Liebsten von zuhause. Die ein oder andere Träne wurde verdrückt, die ersten Süßigkeiten wurden ebenfalls direkt verdrückt.
Und das war dann auch schon das Bergfest in diesem Jahr. Alle fielen nach der riesen Party ins Bett. Und nach so einem Abend gibt es doch nichts besseres als den Gammeltag, an dem jeder so lange schlafen kann, wie er möchte. Einigen wurde zu viel gegammelt, sodass sie sich direkt aufs Fahrrad schwungen und in die nächste Ortschaft düsten. Aber am Gammeltag macht jeder das, was er möchte.
Zum Start der zweiten Woche reisten wir in die USA. Dort wurden natürlich traditionell Burger gegessen. Das Programm des Mottotages mussten wir aufgrund des schlechten Wetters leider auf den nächsten Tag verschieben.

Der Abend begann mit „American Eagle, British Bulldog“ einem Geländespiel, bei dem der Zusammenhalt der Gruppe wichtig ist. Anschließend haben wir dann eine Zaubershow besucht, in der jede Gruppe einen eigenen kleinen Zaubertrick aufführte. Anschließend gingen alle früh ins Bett, um sich richtig auszuschlafen. Doch da haben sie nicht mit den Pfadis gerechnet, die für diese Nacht eine gruselige Nachtwanderung geplant hatten. Alle wurden geweckt und dann wurde über den gesamten Zeltplatz ein verschwundener Pfadi gesucht. – Gott sei Dank wurde dieser wiedergefunden. Puh.
Am nächsten Tag wurde das Wetter zum Glück noch einmal besser, sodass alle noch einmal in den See hüpfen konnten und die Boote noch einmal genutzt wurden.
Abends starteten wir den vorletzten Mottotag in Australien, in dem es ins Dschungelcamp ging. Dort wurden Aufgaben gestellt – und wenn diese nicht erfüllt wurden – mussten Kackerlaken und andere Abscheulichkeiten gefuttert werden – natürlich alles nur Spaß!
Anscheinend haben die Leiter in dieser Nacht zu laut gelacht, denn Nachts kamen die Leiter ein paar kleine/ große Tierchen im Zelt besuchen. Nachts – ganz erschrocken – stellte Sarah fest, dass eine Ratte zu Besuch im Leiterzelt war. Pfuii. Ab dem Zeitpunkt stand immer eine umgekippte Bank vor dem Leiterzelt.
Der nächste Tag begann wie die üblichen Tage, alle schnappten sich ihr Badezeug und verschwanden im See. Doch ab Mittags haben alle Stufen noch gemeinsam Moonlightminigolf in Middleburg gespielt. Bei den tollen Lichtern hatten alle Spaß – sowohl die Kinder, als auch die Leiter. Und so verging auch dieser Tag wie jeder andere im Lager und der vorletzte Tag konnte begonnen werden.
Das letzte Reiseziel – und wie sollte es auch anders sein – war natürlich Holland. Die Wös und Juffis besuchten noch einmal mit ihren Leitern den Strand und konnte im Meer baden. Abends gab es ein leckeres, typisch holländisches Buffet. Auch da wieder – was das Herz begehrt.
Und nun, ihr Lieben, sind wir leider auch schon am Abreisetag angekommen. Mit großem Erschrecken wurden wir morgens wach, da jemand unseren Anhänger, Tische und Bänke und den Inhalt unserer Küche geklaut hat. Na sowas, der Nachbarstamm hat uns einen Streich gespielt. Nach ein paar Sticheleien konnten wir uns die Sachen zurückholen und mit dem Abbau beginnen. Leider war Petrus an dem Tag nicht bei uns, sodass wir alle Zelte im Regen abbauen mussten. So haben wir sie nach dem Hänger ausräumen noch im Pfarrsaal aufgehängt zum Trocknen.

So ihr Lieben, wir hoffen euch hat unser kurzer Rückblick auf unsere wunderschönen zwei Wochen gefallen. Wir hatten wieder eine tolle Zeit und freuen uns auf jedes weitere Lager mit euch.
Danke, dass die alle dabei wart und das Lager zu einem so tollen Lager gemacht habt. Und auch hier nochmal ein riesen großes Dankeschön an die Leiterrunde, die jedes Jahr neben ihrem Job ihre Freizeit in die Vorbereitungen steckt und das Lager somit ermöglicht. Jeder von uns hat einen Teil dazu beigetragen – so wie es in einer Gruppe ebenso ist.

Gut Pfad

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2 Responses

  1. Dietmar Klein

    20. August 2019: Das freut mich dass ihr viel Spass und Zusammenhalt erfahren habt. Die Idee mit der Weltreise finde ich genial.Viele Länder mit den entsprechenden Aktivitäten und Speisen. Weiter so !!😊

     
  2. Anne

    21. August 2019: Danke auch von meiner Seite für alles Vorbereiten. Ihr habt allen mal wieder eine richtig schöne Zeit beschert.... Schön, dass alle heil von der Weltreise wieder heimgekehrt sind.... Bin, wie ihr wisst, immer ein bisschen neidisch auf eure Erlebnisse 😉

     

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